Juni 2013
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Freitag, 07. Juni
19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-Straße 8 |
Das Bacchanal - die Weinkultur in der Antike und
ihre Rezeption in der italienischen Renaissance
Dr. Winfried Rathke
Von den ersten Zeugnissen der Weinkultur im Alten Orient in Ägypten über die dionysischen Mysterien der klassischen Welt führt der Streifzug zum griechischen Symposium und dem Convivium der Etrusker und Römer. Skulptur, Vasenmalerei und Fresken liefern uns einen tiefen Einblick in die Vorstellungen dieser Zeit. Tizian, Tintoretto, Veronese, Giulio Romano, die Carracci, Garofalo und Ricci haben Rituale, Mythen und bacchantische Orgien amüsant bebildert. In leuchtenden satten Farben setzten grandiose Künstler den Weingenuss opulent in Szene. Natürlich wird auch die Bedeutung des Weins in der Eucharistie hervorgehoben. Der Referent selbst verfasste eine 4-bändige “Wein-Poesie” und liest daraus einige humoristische Passagen, passend zu den gezeigten Kunstwerken. |
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Freitag, 21. Juni
19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-Straße 8 |
Napoli sotterranea: Eine Reise durch das unterirdische Neapel
Antonio Macri
Unter den belebten Gassen der Altstadt Neapels stößt man auf eine andere, in weiten Teilen noch unentdeckte Welt, die seit Tausenden von Jahren ruht und trotzdem eng mit der Stadt verbunden ist. Es ist der Schoß Neapels, aus dem die Stadt entstanden ist. Sie zu besuchen bedeutet, eine Reise in ihre 2400jährige Geschichte zu machen. Jede historische Epoche, von der Gründung der Stadt Neapolis bis in die Zeiten des Zweiten Weltkriegs, hat Spuren in den Mauern des gelben Tuffsteins, mit dem die Stadt erbaut wurde, hinterlassen. Das unterirdische Neapel ist mit der Stadt entstanden, mit ihr gewachsen, so dass man heute von einer wahren und eigenen Geschichte dieser Unterwelt sprechen kann. |
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Freitag, 28. Juni
19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-Straße 8 |
Palermo - Porträt einer Stadt
Dr. Yasmin Olivier-Trottenberg
Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der autonomen Region Sizilien blickt auf eine Geschichte von mehreren Jahrtausenden zurück: Von den Phöniziern an der Nordküste Siziliens gegründet blieb die Bedeutung der Stadt Panormos in der Antike gering. Das änderten die Araber, die Palermo zur Hauptstadt der Insel ausbauten. Seitdem residierten die Herrscher Siziliens in dieser Stadt und hinterließen alle ihre Spuren: Die Normannen errichteten Paläste und Kirchen mit prächtigen Mosaiken. In der Kathedrale befinden sich die Grablege der normannischen Könige, der nachfolgenden Staufer sowie die Reliquien der Stadtheiligen Palermos. Eine weitere, das Stadtbild nachhaltig prägende Epoche ist der Barock. Prachtvolle Fassaden unzähliger Kirchen und Paläste säumen die Straßen Palermos, die in dieser Zeit mit sorgfältig konzipierten Platz- und Brunnenanlagen ausgeschmückt wurden. Gleich neben den Prachtstraßen gibt es aber auch ärmere Viertel wie die Albergheria, wo die Schäden alliierter Bombenangriffe bis heute zu sehen sind. Diese und weitere Bilder Palermos zeichnen kein vollständiges, aber ein vielfältiges Porträt dieser Stadt. |
Juli 2013
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Freitag, 05. Juli
19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-Straße 8 |
Himmel und Hölle der Sixtinischen Kapelle
Prof. Dr. Ulrich Pfisterer
Der Vortrag entwickelt eine neue Gesamtdeutung für die verschiedenen Ausmalungsphasen der Sixtinischen Kapelle von ihrer Erbauung im Jahr 1481 bis zur Vollendung des Jüngsten Gerichts an der Altar-wand 1541. Über 60 Jahre hinweg wurde zwar keinem schriftlich genau festgelegten Programm gefolgt, aber die Päpste als Auftraggeber, ihre theologischen Berater und die Künstler als Ausführende arbeiteten doch an den einmal vorgegebenen Grundaussagen der Kapelle weiter und interpretierten diese in jeweils neuer Weise. Zeigen läßt sich anhand einer solchen Gesamtuntersuchung auch, wie subtil Michelangelo auf die formalen Voraussetzungen reagierte, die durch die ersten Fresken der Kapelle von Perugino, Botticelli, Ghirlandaio und ihren Kollegen geschaffen wurden, und welche Kon-kurrenzsituationen unter den Künstlern im Vatikanpalast herrschten. |
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Freitag, 19. Juli
19.30 Uhr
Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-Straße 8 |
Das geheime und mysteriöse Rom (Fortsetzung)
Vortrag in italienischer Sprache mit Bildern und Musik
Dott. Corrado Conforti Eine Reise durch ein wenig bekanntes Rom, auf der Suche nach enthüllten und noch zu enthüllenden Rätseln: Die Verherrlichung eines “heiligen” Betrugs, die Schandtaten von Cesare Borgia, die sadistischen Fresken von Santo Stefano Rotondo und San Vitale, der Teufel in Rom und viele andere Kuriositäten, begleitet von Liedern des alten Rom. |
September 2013
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Montag, 16. September
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Reise nach Umbrien
16.-21. Sept.
Die Reiseunterlagen gehen den Mitgliedern per Post zu.
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