• 30. Mai 2018
    Beginn: 17:30 Uhr
    Ort: Neue Pinakothek
    Führung in der Neuen Pinakothek

    Die Sammlungen der Neuen Pinakothek zeigen die unglaubliche Vielfalt der künstlerischen Strömungen des 19. Jh.

    Es führen: Asta von Unger

                   Camill von Eglolfstein

     

    Wir beginnen mit der Betrachtung der Bilder der „Nazarener“, Malern die sich in Scharen nach Rom aufmachten und der religiösen Kunst Raffaels und Dürers nacheiferten. Das Bild von Friedrich Overbeck „Germania und Italia“ wurde das Emblem unserer Dante-Gesellschaft.

    Die Hofkunst, gefördert von König Ludwig I., ist mit zahlreichen Werken vertreten: Kaulbach, Hess, Koch und nicht zu vergessen Joseph Stieler, der im Auftrag des Königs das bekannteste Porträt Goethes schuf und Antonio Canova mit seiner wundervollen klassischen Skulptur des Paris.

    Wir setzen unsere Betrachtungen fort mit Künstlern wie Böcklin, Feuerbach und anderen zu den nachfolgenden Terminen.

    Wir treffen uns in der Eingangshalle des Museums, Karten sind individuell zu lösen.

     

    Anmeldung bei:

    Heliane Schmidt, schriftlich (Hardenstraße 1B, 80935 München), telefonisch 089 – 313 81 87 oder per Email: h.schmidt@dante-muenchen.de

  • 08. Juni 2018
    Beginn: 19:30 Uhr
    Ende: 21:00 Uhr
    Ort: Instituto „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7
    Malta – Insel und Republik

    Vortrag mit Lichtbildern

    Referent: Gerhard Kotschenreuther, Oberstudienrat

    Die Insel, 60 km südlich von Italien, wurde schon in der Steinzeit besiedelt, wie die erstaunlichen Tempelanlagen von Tarxien, Hager Qim und Muajdra bezeugen. Später folgten die Phönizer, die Karthager, die Römer, die Byzantiner bis 870 und die Araber bis 1090. Im Jahr 1530 wurde Malta von Kaiser Karl V. den Ordensrittern überlassen, die durch die Türken von der Insel Rhodos vertrieben worden waren. Von da an herrschten die Ordensritter („Malteserritter“) über die Insel, die zum Bollwerk gegen die Türken wurde. Nachdem kurzzeitig Napoleon die Insel erobert hatte, übernahmen die Engländer die Herrschaft, die bis 1964 währte.

    Im Zweiten Weltkrieg (täglich von der deutschen Luftwaffe bombardiert) diente Malta den Alliierten als Sprungbrett zur Landung in Italien. Mit seinen rund 400.000 Einwohnern ist Malta inzwischen der kleinste EU-Mitgliedstaat. Die Nähe zu Italien und die wechselvolle Geschichte spiegeln sich in den gewaltigen Befestigungsanlagen, den Bauten und Kunstwerken Maltas wieder.

  • 27. Juni 2018
    Beginn: 17:30 Uhr
    Ort: Instituto „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7
    Führung in der Neueun Pinakothek

    Es führen: Asta von Unger

                  Camill von Eglolfstein

     

    Anmeldung und Programm siehe Mittwoch, den 30. Mai

  • 28. Juni 2018
    Beginn: 17:30 Uhr
    Ort: Instituto „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7
    Mitgliederversammlung des Comitato Monaco di Baviera e.V.

    TOP

    • Jahresbericht 2017 des Vorsitzenden
    • Bericht der Schatzmeisterin
    • Bericht des Sekretärs
    • Bericht von Heliane Schmidt
    • Diskussion
    • Entlastung des Vorstands
    • Neuwahl des Vorstands (!)
  • 28. Juni 2018
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Das antike Rom und seine Spanier

     

    Vortrag

    Referent: Prof. Dr. Johannes Nollé

     

    Wie eng Rom mit Spanien und Menschen aus Spanien verflochten war, ist den meisten Zeitgenossen nicht klar. Bereits der Mythos verbindet Rom mit Spanien, indem der Sage nach einst Herakles mit den geraubten spanischen Rindern des dreileibigen Riesen Geryoneus nach Rom kam. Aus Spanien stammten zahlreiche bedeutende Literaten, wie etwa der Geograph Pomponius Mela der in einem Ort unweit von Gibraltar geboren wurde, Martial kam aus dem spanischen Bilbilis, die beiden Senecas und Lucan aus Cordoba, der Rhetor Marcus Fabius Quintillianus aus dem Rioja. Noch viele mehr wären zu nennen. Schließlich waren die Kaiser Trajan, Hadrian und Theodosius Spanier. Spanien war der größte auswärtige Lieferant für Garum – das antike Ketchup – und für Olivenöl. Bis heute zeugt ein Scherbenberg in Rom, der Monte Testaccio, von den spanischen Ölimporten nach Rom. Das und noch einiges mehr zeigt, wie eng in der Antike das Rom,

  • 06. Juli 2018
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7
    Fortezze e castelli d’Europa

    Vortrag mit Lichtbildern (in italienischer Sprache)

    Referent: Prof. Pio Pannone, Neapel

     

    Burgen und Festungen, die die Landschaft überragen, sind für uns heutzutage geradezu romantische Relikte vergangener Zeiten. Dereinst aber waren sie harte militärische Bauten, die dem Schutz ihrer Besitzer, teils auch der ansässigen Bevölkerung, aber auch als Zwingburgen dienten. Prof. Pannone hat hier ein spannendes Thema aufgegriffen, er wird auch über Belagerungen und Kriegsmaschinen berichten.

  • 27. Juli 2018
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7
    Politik in der italienischen Oper: von Nero zu Tosca

    Vortrag mit Musikbeispielen

    Referent: Dr. Frank Piontek

     

    Monteverdis Nero, Mozarts Figaro, Verdis Nabucco und Attila, Puccinis Tosca und Dallapiccolas „Gefangener“ – sie alle eint die Tatsache, dass sie in Opern auftreten, die zu ihrer Zeit besondere politische Bedeutungen hatten, die heute nicht mehr ohne weiteres verständlich sind. Sie spiegeln ihr Zeitalter und die gesellschaftlichen Probleme, die die Komponisten und Librettisten in ihren schlagkräftigen, bisweilen provokanten und schockierenden Werken bearbeiteten.

    Dies zeigt sich auch an den wiederholten Eingriffen der Zensur. Dr. Frank Piontek gibt einen Überblick über einige wichtige und musikalisch hinreissende italienische Werke: von der Renaissance über das Risorgimento (die italienische  Freiheitsbewegung), die Zeit um 1900, in der der politische Terror auch in die italienischen Opernhäuser einzog, und die frühe Nachkriegszeit.

  • 23. September 2018
    bis 28. September 2018
    Reise nach Rom – (nur für Mitglieder!)