Veranstaltungen

  1. September 2022

Liebe Dante-Freunde,

hiermit präsentieren wir das Veranstaltungsprogramm bis zum Jahresende – in der Erwartung, dass uns Corona gewähren lässt. Bitte laden Sie auch Freunde und Bekannte ein – neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Das Programm ist abwechslungsreich, aber ein Highlight besonderer Art ist das internationale wissenschaftliche Symposium der Universität München zum hochmittelalterlichen Süditalien (s. im Programm Dienstag, 11. Oktober). Da unsere Società hierzu einen Unkostenbeitrag geleistet hat, haben wir Zutritt zu dieser Veranstaltung, (auf dem schriftlichen Programm der Uni ist auch unser Logo aufgedruckt!). Über das Thema hinaus wird dabei eindrucksvoll sichtbar, auf welche Quellen Historiker zurückgreifen und wie sich die wissenschaftliche Arbeit hierbei gestaltet.

Zum Schluss: Nicht wenige Beitragszahlungen stehen noch aus, bisweilen auch für 2021, vielleicht bedingt durch die Corona-Wirren. Daher die freundliche Bitte, sich zu erinnern.

Herzliche Grüße

Dr. Wilhelm Schlötterer

für Vorstand und Beirat

  • 08. Dezember 2022
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Strasse 7 - 80539 München
    „Melodien für Millionen“ – Verdis „trilogia popolare“ Rigoletto, Troubadour, Traviata“

    Vortrag

    Referent: Prof. Thomas Gropper

    Nach gut einem Jahrzehnt pausenloser und oft hektischer Opernarbeit (seinen „Galeerenjahren“ = „anni di galera“) gelang Verdi als knapp 40jährigem Komponisten 1851 und 1853 eine Reihe von dichten, packenden, lebendigen Meisterwerken, die seinen endgültigen Durchbruch bedeuteten: „Rigoletto“ nach einem spektakulären Theaterstück von Victor Hugo, „Il trovatore“ als Ausdruck spanischer Schauerromantik und „La traviata“ nach „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas als bürgerliches Seelenstück. Mit sicherer Hand für große Theaterwirkungen, mit unsterblichen Melodien („La donna e mobile“) und mit gedrängter, temporeicher Dramaturgie gelingen Verdi große Opern.

  • 16. Dezember 2022
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Strasse 7 - 80539 München
    „Das Kapitol – der kleinste Hügel Roms, der jedoch Weltbedeutung gewann“

    Vortrag

    Referent: Prof. Dr. Johannes Nollé

    1950 hat der hochgebildete Bundespräsident Theodor Heuß bei der Einweihung eines Gymnasiums gesagt: „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allem ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen.“ Obwohl der Kapitolhügel der kleinste Hügel Roms ist, wurde er nicht nur zum religiösen Zentrum Roms und seines Weltreiches, sondern auch zum wirtschaftlichen und gewissermaßen auch militärischen Mittelpunkt der Stadt am Tiber: Auf dem Kapitol stand der Tempel des Iupiter Capitolinus, befand sich beim Heiligtum der Iuno Moneta die römische Münze, wurden die Entlassungsurkunden römischer Soldaten zum Aushang gebracht. Schließlich war das Kapitol mit dem Tarpeischen Felsen auch ein wichtiger Gerichtsort der Stadt. Mit der Christianisierung Roms wurde auf dem Kapitol die legendenumrankte Basilika Santa Maria in Aracoeli errichtet. Im Mittelalter war der Kapitolshügel Verwaltungssitz der zivilen Stadtregierung Roms; noch heute residiert der römische Bürgermeister dort, flankiert von bedeutenden Museen und Aug’ in Aug’ mit dem Kaiser Marc Aurel. Michelangelo gab dem Platz auf dem Hügel sein heutiges Aussehen. Die Bekanntheit des römischen Kapitols war der Grund dafür, dass überall in der Welt bedeutende politische Gebäude als Kapitol bezeichnet wurden. Das wichtigste von ihnen steht in Washington und gewann kürzlich durch die Respektlosigkeit eines abgewählten und nur spärlich gebildeten amerikanischen Präsidenten vor der demokratischen Verfassung der Vereinigten Staaten besondere Aufmerksamkeit.

     

    Alle Veranstaltungen finden im Spanischen Kulturinstitut „Cervantes“, Alfons-Goppel-Str. 7 (hinter der Residenz) statt soweit nicht anders angegeben.