Veranstaltungen

Veranstaltungen Herbst / Winter  2019

  1. September 2019

 

Liebe Dante-Freunde,

 

hier unser Programm bis zum Jahresende, an Attraktivität fehlt es gewiss nicht. Bitte laden Sie auch Freunde und Bekannte ein, neue Mitglieder sind sehr willkommen.

 

Ein Rückblick:

Am Samstag, den 31. August 2019 konnten Freunde der geistlichen Chormusik ein wunderbares Konzert mit dem Chor der Schola Cantorum und des Coro Civico Marino Boni aus Mantua, in der Heilig-Geist-Kirche erleben.

 

Veranstaltet wurde dieses gut besuchte Konzert von unserer Società Dante Alighieri, dank der Unterstützung des Maestro Lucio Benaglia, ihm sei besonderer Dank. Die Mitwirkenden und der Dirigent Marino Cavalca wurden mit einem langanhaltenden Applaus belohnt. Dies könnte der Beginn einer fruchtbaren Partnerschaft mit dem Kulturreferat der Stadt Mantua sein.

 

Zur Italienreise:

Unsere Reise in die westliche Toskana und nach Elba vom 15. – 20. September wurde vorzüglich organisiert von Frau Gitta Eckl-Reinisch. Aus persönlichen Gründen musste sie dann die weitere Betreuung absagen, diese wurde dann zu unserer Freude von Frau Heliane Schmidt übernommen. Beiden Damen sei vielmals gedankt.

 

Mit herzlichen  Grüßen

Dr. Wilhelm Schlötterer

Für Vorstand und Beirat

 

 

Termine & Veranstaltungen

  • 11. November 2019
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes, Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    „Blutiger Ruhm: Rom, Jerusalem und die Dynastie der Flavier“

    Referent: Prof. Dr. Johannes Nollé

     Im Jahre 6 n. Chr. stellte Kaiser Augustus Judaea unter direkte römische Verwaltung. In den folgenden 60 Jahren nahmen die Spannungen zwischen römischen Imperialisten, die die Weltherrschaft beanspruchten, und jüdischen religiösen Eifern, die einen Gottesstaat errichten wollten, immer mehr zu. Im April des Jahres 66 kam es zu der Großen Revolte, die im August 70 mit der Zerstörung des Tempels und der Tötung und Versklavung großer Teile der jüdischen Bevölkerung endete. Die Brutalität der Römer bei der Niederschlagung des Aufstandes und die Demütigung der Unterlegenen waren beispiellos und hatten vor allem damit zu tun, dass die neue Dynastie sich mit militärischen Erfolgen eine Legitimierung ihrer Herrschaftsübernahme verschaffen wollte. In Rom erinnern noch heute zahlreiche Bauten an diese Ereignisse. Münzen der Aufständischen lassen die Beweggründe für den Aufstand erahnen, römische Münzen das brutale Auskosten des Triumphes durch die Sieger.

     

  • 15. November 2019
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes, Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    „Palermo und Monreale“

    Vortrag mit Lichtbildern

    Referent: Gerhard Kotschenreuther, Oberstudienrat a.D.

    Von den Phöniziern gegründet, später von Rom und Byzanz beherrscht, sodann von den Sarazenen und anschließend von den Normannen erobert, von dem Staufer Friedrich II regiert, erhielt „der Stern des Südens“ seine jeweilige Prägung. Nach drei Jahrhunderten spanischer Herrschaft verliehen die Bourbonen-Könige der Stadt einen barocken Charakter. Diese überbordende Vielfalt der Stile wird flankiert durch den Dom von Monreale mit seinen weltberühmten Mosaiken von mehreren tausend Quadratmetern.

    Gerhard Kotschenreuther, der uns in mehreren Vorträgen „das geheime Rom“ gezeigt hat, lässt eine spannende Präsentation erwarten.

  • 29. November 2019
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes, Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    „Die Medici – vom Bankhaus an die Schalthebel der Macht“

    Vortrag mit Lichtbildern

    Referent: Dr. Frank Henseleit

    Die Medici waren eine der mächtigsten Dynastien Italiens. Mit der Gründung des Banco Medici konnte sich die Familie im Laufe des 15. Jhs. großen Einfluss sichern. Trotz politischer Krisen, die zeitweise zur Vertreibung der Medici aus Florenz führten, konnte sie sich aber dennoch behaupten. Im 16. Jh. wurde Cosimo I. zum Großherzog der Toskana ernannt, darüber hinaus gingen zwei Päpste aus der Familie hervor. Mit Caterina und Maria de´ Medici stellte das Geschlecht auch zwei Königinnen von Frankreich. 1737 starb die Dynastie aus.

    Der Vortrag schildert Aufstieg, Höhepunkt und Niedergang der Medici, ihr politisches Wirken im Ränkespiel der europäischen Mächte und das künstlerische Mäzenatentum in Florenz.

  • 09. Dezember 2019
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes, Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    „Ein Höhepunkt der Grand Tour durch Italien zur Goethezeit: Die Attitüden der Lady Emma Hamilton“

    Vortrag mit Power-Point-Präsentation

    Referent: Prof. Dr. Werner Suerbaum

     

    Lady Emma Hamilton war Ende des 18. Jahrhunderts in ganz Europa eine Berühmtheit. Eine Privatvorstellung ihrer Ausdruckstänze in Neapel zu erleben, war ein neuer Höhepunkt einer klassischen Bildungsreise durch Italien. Emma stammte aus niedrigsten Verhältnissen, hatte es aber trotz eines zwielichtigen Vorlebens als Modell zur Gattin von Sir William Hamilton gebracht, des Gesandten der Britischen Krone beim König von Neapel. Hamilton war ein Liebhaber der Schönheit, der Antike und des Vesuvs. Unter seiner Leitung entwickelte Emma sogenannte Attitüden, pantomimische Schautänze vor geladenen Gästen, in denen sie vorwiegend berühmte Frauen der Antike und Heilige darstellte. Einer ihrer zahlreichen prominenten Bewunderer war Goethe auf seiner „Italienischen Reise“ 1787. Der Faszination dieser Frau erlag auch Lord Nelson, der durch seine Seesiege gegen Napoleon berühmte britische Admiral. Es kam zu einer skandalösen „Menage à trois“. – Die Power-Point-Präsentation kann sich auf viele zeitgenössische Gemälde stützen, vor allem auf Dutzende von Rollen-Porträts Emmas in Attitüden, darunter nicht nur eine Bacchantin, eine Sibylle, eine Medea, sondern auch Agrippina, die Witwe des Germanicus.

     

  • 18. Dezember 2019
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 21:00 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes, Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    Weihnachtliche Einladung

     

    Dieser Abend beginnt mit einem Vortrag von Prof. Thomas Gropper:

     

    „Wenn Italiener mit dem lieben Gott italienisch reden“ – Italienische Kirchenmusik

     

    Egal ob Rossinis „Petite Messe solennelle”, Verdis “Requiem” oder Puccinis “Messa di Gloria” – wenn italienische Opernmeister im 19. Jahrhundert große oratorische Kirchenmusik geschrieben haben, schüttelte man gerade in Deutschland mit dem Kopf: zu wirkungsfixiert, zu theatralisch, zu heiter sei diese Musik. Nicht nur im protestantischen Norden, selbst im katholischen Süden erwartete man Beethovensches Ringen und Wagnersche Mystik. Doch eine lichtere, extrovertiertere Gestaltung bedeutet bei den italienischen Meisterwerken keineswegs einen Mangel an innerer Haltung und Frömmigkeit. Gerade an den drei genannten Beispielen spürt dieser Vortrag mit Musikbeispielen den Spezifika italienischer Kirchenmusik des 19. Jahrhundert nach.

    Nach diesem Vortrag erfreuet uns mit Musik

    Maria Hristova, Solo-Violinistin

    Anschließend finden wir uns in weihnachtlicher Stimmung zusammen bei Wein und Gebäck.

    Wir bitten um Verständnis, dass ein Unkostenbeitrag von € 10 erhoben wird.