Veranstaltungen

20. Dezember.2025

Liebe Dante-Freunde,

wir wünschen Ihnen allen ein gutes Neues Jahr – eines, das weniger Sorgen bereitet als das vergangene. Ein Beitrag hierzu möge unser kommendes Programm sein, zu dem wir hiermit einladen – Kultur lenkt hin auf das Positive.

Von der Mitgliederversammlung am 10. November ist zu berichten:
Im Hinblick auf den altersbedingten Verlust an Mitgliedern und damit an Mitgliederbeiträgen wurde der einstimmige Beschluss gefasst:
– Den ohnehin niedrigen Jahresbeitrag von 60 Euro auf 65 Euro zu erhöhen (zumal es steuerlich absetzbar ist);
– Von Mitgliedern, die tatsächlich an einer Veranstaltung teilnehmen, jeweils 5 Euro zu erheben (Nichtmitglieder zahlen 10 Euro; statt einer allgemeinen Erhöhung des
jährlichen Mitgliedsbeitrags um 10 Euro sollen so diejenigen Mitglieder, die z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen können, entlastet werden).
Der Mitgliederversammlung wurde mitgeteilt, dass unsere bisherige Schatzmeisterin Frau Christine Kerscher ihr Amt wegen zu großer anderweitiger Belastung niedergelegt hat. Für ihre sechsjährige
Tätigkeit sagen wir hiermit vielmals Dank. Als Nachfolgerin hat der Vorstand satzungsgemäß Frau Rossella Maltinti gewählt.

Auf eigenen Wunsch ist Frau Lilo Kuhn aus dem Beirat ausgeschieden. Als Nachfolger dürfen wir Herrn Lucio Benaglia begrüßen. Aufgrund seiner hervorragenden Tätigkeit als Komponist freuen wir uns darüber sehr.

Schließlich möchten wir Sie bitten, den Jahresbeitrag in Höhe von 65 Euro pro Person zu überweisen – und die auch nicht zu vergessen!

Unser Konto:

Postbank IBAN DE36 7001 0080 0400 9988 05

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Wilhelm Schlötterer

  • 05. Februar 2026
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    Der mediterrane Seehandel, Piraterie und Schiffsversicherungen

    Referent: Dr. Tobias Daniels, Uni München

    Der Seehandel im Mittelmeer wurde vom 14. bis zum 16. Jahrhundert massiv durch Piraten und Korsaren bedroht. Dies führte zu kriegerischen Aktionen sowie zu diplomatischen und ökonomischen Auswirkungen. Es entwickelte sich das Versicherungswesen für Schiffe (z.B. in Florenz und Genua), um die immensen finanziellen Risiken durch Piratenangriffe oder Schiffbruch auf mehrere Schultern zu verteilen und so den Fernhandel erst zu ermöglichen. Es entstanden komplexe Vertragswerke und maritime Rechtssysteme, die als Vorläufer moderner Logistik- und Versicherungsmodelle gelten.

  • 04. März 2026
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    Grand Tour – Die Reisen der Wittelsbacher nach Italien

    Referentin: Martina Sepp

    Die Italiensehnsucht Ludwig I. ist allgemein bekannt, aber auch viele andere Mitglieder des bayerischen Herrscherhauses bereisten das Land jenseits der Alpen aus unterschiedlichsten Beweggründen. Pilgerreisen, Gesundheitskuren, Liebesabenteuer, aber auch politische Motive zogen sie jahrhundertelang über die Alpen. Schon Ludwig der Bayer brach 1328 zu seiner Kaiserkrönung nach Rom auf und auf italienischem Boden entschied sich das Schicksal des Herzogtum-Bayerns für viele Jahrhunderte.

    Ab der Renaissancezeit beginnt die Epoche der Grand Tour oder Kavaliersreise, auf die man   Thronfolger aus ganz Europa schickte und fester Bestandteil dieser oft monatelangen Reisen waren die großen Sehenswürdigkeiten Italiens. Letztendlich wird hier der Grundstock für die moderne Studienreise gelegt. Bestens dokumentiert ist die Grand Tour des jungen Kurprinzen Carl Albrecht, der 1715 die klassische Reiseroute über Venedig und Rom absolvierte. Festbanketts, Bälle, Pferderennen und Segelregatta auf dem Canale Grande gehörten zu dem vielseitigen Programm der Reise.

    Doch auch im 19. Jahrhundert begeisterten sich die Wittelsbacher für Italien. Ludwig I. unternahm 27 Reisen über die Alpen, aber auch Prinzregent Luitpold genoss die Reisen nach Italien. Beeindruckend sind die Schilderungen seiner Tochter Therese, die auf ihren Reisen den Vesuv und den Ätna bestieg.

  • 24. März 2026
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    Palermo – ein einzigartiges Ensemble von Kirchen, Märkten und Palästen

    Referent: Gerhard Kotschenreuther

    Palermo ist eine wahre Schatzkammer. Selten gibt es so viele großartige Sehenswürdigkeiten auf so engem Raum wie in der Altstadt von Palermo.  Großartige Kirchen, stolze Paläste, lebendige Märkte und noch viel mehr interessante Sehenswürdigkeiten vor allem jenseits der bekannten Highlights wie der Kathedrale oder dem Königspalast mit der Cappella Palatina machen diese sensationelle Stadt zu einem der Top-Reiseziele in Europa. In diesem Vortrag mit einer ausführlichen PowerPoint-Präsentation bekommen Sie ganz sicher Lust, die sizilianische Metropole zu erkunden.

  • 16. April 2026
    Beginn: 19:00 Uhr
    Ende: 20:30 Uhr
    Ort: Instituto Cervantes - Alfons-Goppel-Straße 7, 80539 München
    Filmvorführung „La Strada“

    Regie: Federico Fellini 1954 mit Giulietta Masina und Anthony Quinn

     Federico Fellinis erster Welterfolg „La Strada-Das Lied der Straße“ gilt als ein Meilenstein des Kinos. Das Werk wurde 1954 beim Filmfestival in Venedig uraufgeführt und mit einem „Silbernen Löwen“ für die beste Regie ausgezeichnet.

    Dies ist Giulietta Masinas Film. Ihr offenes, rundes Gesicht mit den großen Augen spiegelt selbst die kleinste emotionale Regung wider. Als naive Gelsomina ist sie die Verkörperung der verletzlichen Unschuld, die in einer Welt voller Grausamkeit nicht bestehen kann. Anthony Quinn ist ihr Gegenpol: Zampanò, ein vierschrötiger, schwerer, finsterer Schatten, der sich auf das unbeschwerte Gemüt der jungen Frau legt. Zampanò verkörpert das Prinzip Gewalt, das wilde Tier im Menschen, das seine zerstörerischen Triebe nicht kontrollieren kann, jedoch unter der eigenen Brutalität leidet.